Wissenswerts

Das Wattenmeer
Das Wattenmeer ist weder Land noch Meer. In einem Augenblick ist es trockengefallen und 6 Stunden später wieder überschwemmt. Nach der letzten Einzeit stieg der Meeresspiegel erheblich, da jedoch im südwestlichen Jytland keine Landhebung stattgefunden hat, bildete sich ein Wattenmeer.

Ein bisschen Geschichte

Mandø, die Insel im Wattenmeer zwischen Rømø und Fanø, ist wohl eine von Dänemarks friedvollsten Inseln und hat deshalb nicht viel gemein mit den anderen Nordseeferieninseln. Das Mandø so unberührt vom Massentourismus ist, liegt an den Gezeiten, denn die Insel ist bei Hochwasser abgeschnitten von jeder normalen Verkehrsverbindung.

Ribes Attraktionen

Der Dom, das pompöse Wahrzeichen der Stadt, ist in der flachen Landschaft weithin zu sehen. Der Bau wurde zwischen 1150 und 1175 begonnen und zwischen 1225 und 1250 beendet. Die Baumaterialien waren Tuffstein aus dem Rheinland, deutscher Sandstein und jütländischer Granit.

Wichtige Ereignisse in der Geschichte Ribes

Vor 704/710

Die ältesten Spuren von Handel und Handwerk in der heutigen Sct. Nicolaj Gade.

Ca. 704-710

Die Parzellen des Marktplatzes werden angelegt.

720

Maren Spliid - Teufelswerk?

Maren Spliid

Maren Spliid ist wohl Dänemarks bekannteste Hexe. Der Grund ist, dass ihr Prozess besonders gut belegt ist. Sie lebte in der Sønderportsgade 3 und wurde nach einem dramatischen Prozess am 9. November 1641 wegen Hexerei auf dem Galgenhügel nördlich von Ribe als eine der letzten Frauen in Dänemark verbrannt.

Dronning Dagmar, Ribe

Königin Dagmar

Die tschechische Prinzessin Drahomira - auf Dänisch Dagmar - heiratete 1205 König Valdemar Sejr und kam nach Ribe. Das Paar lebte auf Schloss Riberhus auf dem Schlosshügel. Königin Dagmar war eine Königin des Volkes. Sie starb 1212 in Ribe - angeblich im Kindbett. Königin Dagmar ist in Ringsted beigesetzt. Nach Königin Dagmars Tod heiratete König Valdemar Sejr die portugiesische Prinzessin Berengaria, die im Volksmund die böse Bengerd genannt wurde.

Ribe - die älteste Stadt Dänemarks

Die erhaltene Mittelalterstadt

Ribe erlebte seine Blütezeit als Handelszentrum bis zum 16. Jahrhundert, wo Reformation, Versandung des Flusses, Pest, Stadtbrand, Sturmflut und Krieg das Bild der Stadt unweigerlich veränderten. Das heutige Ribe wird von zahlreichen Häusern aus der Zeit um das Jahr 1600 herum geprägt, wo viele Häuser nach dem Brand eines Teils der Stadt im Jahr 1580 neu erbaut werden mussten.

Sct. Catharinæ Kirche & Kloster, Ribe

Ribes große Zeit

Ribe als Bischofssitz

Die Spuren der Wikinger

Ribes besondere Atmosphäre wurzelt in der langen und dramatischen Geschichte der Stadt. Doch trotz der unversehrten Fassaden, kann es schwer sein, sich die Stadt und das Leben der Einwohner in den letzten tausend Jahren vorzustellen.

Vægterrundgang i Ribe

Der Wächtertradition in Ribe - die älteste Stadt Dänemarks

Es war die Aufgabe des Wächters für Ruhe und Ordnung zu sorgen und sich bei Nacht um die Straßenbeleuchtung zu kümmern und er war verantwortlich dafür Alarm zu schlagen bei Feuer und Sturmfluten. Außerdem sollte der Wächter jeden Stundenschlag markieren, indem er einen Wächtervers sang. Sie sangen, um die Bürger damit zu beruhigen, dass Wacht gehalten wurde, aber auch, weil nur die wenigsten Personen damals eine Uhr besaßen.